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Reisen trotz
Corona

Reisen trotz Corona – Deutsche glauben noch an ihren Traumurlaub

Kaum war im letzten Sommer ein Ende der Pandemie in Sicht, überraschte ein erneuter Lockdown die Deutschen, denn die Corona-Zahlen stiegen hierzulande plötzlich erneut rasant an. Die zweite Welle ist wohl ein größeres Übel als der Ausbruch im März, zumal sie im Winter über Deutschland hereinbrach – eine Zeit, in der Sonnenanbeter gerne in den Urlaub fahren oder bereits den nächsten Trip buchen, um dem kalten Frost und der Dunkelheit zu entgehen. Dieses Jahr ist aber alles anders – die Infektionszahlen stiegen weltweit an, Flughäfen strichen ihre Flüge und Grenzkontrollen und PCR-Tests halten Deutsche nach wie vor vom Reisen ab. Zu Recht schwelt Pessimismus im Land, speziell wenn es um anstehende Reisen geht. Dennoch – die Hoffnung stirbt zuletzt und somit auch die Reiselust unserer Gäste. Denn viele träumen noch immer von der perfekten Reise in den Süden und lassen sich die Freude auf ein tolles Abenteuer inklusive Entspannung am Meer nicht nehmen. Gut so! Wir blicken auf die Zahlen unserer Buchungen und Google-Suchanfragen, um zu sehen, wann Deutsche in den letzten Monaten besonders reiselustig waren, wie es sich mit der Hoffnung im neuen Jahr 2021 verhält und wie optimistisch die europäischen Nachbarn diesbezüglich sind.

 

Deutsche freuen sich besonders auf unsere Villen in 2021

Obwohl Deutschland stark von der Pandemie betroffen ist, geben seine Einwohner den Traum vom Reisen nicht auf. Mehr als ein Drittel unserer Buchungen (39 Prozent) für das Jahr 2021 stammen von Deutschen. Besonders im Januar, als das Land durch einen harten Lockdown geht, beweist dies den Optimismus und das Durchhaltevermögen der Deutschen.

Auch die Österreicher scheinen in diesen dunklen Monaten Mut zu fassen und auf ein Ende der Pandemie zu hoffen. 17 Prozent unserer Buchungen stammen aus dem bergreichen Nachbarland. Dies könnte sowohl an den vielversprechenden Fortschritten hinsichtlich einer baldigen Impfung liegen als auch an unseren Villa-Angeboten, die zum Träumen anregen, wenn draußen Schnee und Viren toben.

Knapp 11 Prozent unserer Buchungen stammen aus Großbritannien, 8 Prozent fallen auf Skandinavien und 5 Prozent der Schweizer und Franzosen entschieden sich für eine Villa in Kroatien.

Meiner Meinung nach sind wir diesen Sommer in einer besseren Situation als im letzten Jahr. Wir wissen was COVID-19 ist, und wie wir uns in einer Pandemie-Situation benehmen müssen. Auch haben die Impfungen eben erst begonnen. Ich erwarte eine touristische Saison, die zwischen dem letzten und dem Rekordsommer 2019 sein wird. Kroatien wird Richtlinien einer „Stay safe in Croatia“ Initiative befolgen, welche den Gästen die sichere Umsetzung aller epidemiologische Regelung garantieren wird. Zusätzlich dazu sind auch Impfung der Angestellten im Tourismusbereich vor der Hauptsaison geplant.
Veljko Ostojic

Veljko Ostojic

früherer Minister für Tourismus in Kroatien und derzeitiger Direktor des kroatischen Tourismusverbands

Deutsche freuen sich besonders auf unsere Villen in 2021

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Größerer Reiseoptimismus der Deutschen als im Vorjahr

Um einen allgemeinen Überblick über das Reiseverhalten und -verlangen der Deutschen zu erhalten, habe wir passende Suchanfragen bei Google Trends länderspezifisch unter die Lupe genommen. Unser Fokus lag dabei auf dem Suchbegriff „urlaub buchen“. So konnten wir die allgemeine Reiselust der Deutschen für diesen Sommer besser verstehen. Zudem haben wir uns gefragt, welcher Moment in den letzten drei Monaten besonders zum Urlaubbuchen motiviert hat. Google Trends gibt hierauf eine klare Antwort: Nachdem im Dezember 2020 noch sehr zögerlich nach Urlaub im Internet gesucht wurde, kommt mit dem neuen Jahr auch neue Hoffnung. Pünktlich zum Jahresauftakt wurde besonders oft nach Urlaubsdestinationen gesucht. Die Motivation flaute trotz Corona, Lockdown-Verlängerungen und eisiger Temperaturen nicht ab. Noch bis in den aktuellen Monat Februar bleibt das Interesse an einer Verschnaufpause in weiter Ferne ungebrochen. Auffallend ist hier auch, dass Suchanfragen jeweils zu Beginn und Ende des Monats zunehmen. Ist dies die Zeit, in der sich Deutsche besonders nach Normalität sehnen? Nein – eigentlich könnte die gesamte Zeit des zweiten Lockdowns als Hochburg des Reiseoptimismus angesehen werden. Denn im Jahr 2019, kurz vor dem Ausbruch der Pandemie, suchten auffällig weniger Deutsche nach einem passenden Urlaubsziel – der Drang zu entfliehen ist also jetzt besonders groß.

Gemessen an den Buchungen, die wir im neuen Jahr erhalten haben, lässt sich sagen, dass die Deutschen wieder zurück in das “normale” Leben möchten. Während im letzten Jahr der Tourismus aufgrund von Planungsschwierigkeiten stagnierte und viele Länder sich längere Zeit im Lockdown befanden beziehungsweise befinden, kann man dieses Jahr aufgrund der Impfungen neue Hoffnung schöpfen. Auch sind Länder wie Kroatien nun besser vorbereitet - sie wissen, mit wem sie es zu tun haben und wie sie mit dem Virus so sicher wie möglich umgehen. Das bezieht sich auch auf Touristen, die es nicht erwarten können, wieder eine schönen Urlaub zu erleben.
Tomislav Fain

Tomislav Fain

Präsident des kroatischen Reisebüroverbands

Größerer Reiseoptimismus der Deutschen als im Vorjahr

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Auch bei der Reisebereitschaft in Europa haben Deutsche die Nase vorne

Um einen europäischen Vergleich bei der Reisebereitschaft zu erzielen, haben wir uns die Suchanfragen der Länder Deutschland, Österreich, Kroatien, Frankreich, Italien, Ungarn, Niederlande, Polen, Schweden, Großbritannien und Griechenland näher angeschaut. Auch hier ist Deutschland mit 3.563 Suchanfragen ganz vorne dabei. Auch in Großbritannien besteht Grund zur Hoffnung – trotz verschärfter Auflagen und mutiertem Coronavirus. In den letzten drei Monaten interessierten sich 1.745 Personen konkret für die Buchung eines Urlaubs. In den Niederlanden (1.484 Suchanfragen) und Ungarn (1.429) verdrängte die Vorfreude auf eine Urlaubsreise ebenfalls so manche Winterdepression.

Sei es aufgrund von Restriktionen, Verantwortungsbewusstsein oder persönlichen Kriterien in der Krise – im Vergleich zu 2019 musste die Reiseindustrie starke Rückgänge in den Buchungen verzeichnen. Europäische Gäste sind noch immer sehr vorsichtig, was aus den Buchungsanfragen auch klar hervorgeht. Tatsache ist auch, dass sich viele Länder noch im Lockdown befinden, was konkrete Planungsthemen für potenzielle Touristen aus dem täglichen Fokus rückt und die Entscheidung für eine Buchung definitiv verzögert. Es ist jedoch eine baldige Besserung in Sicht ist. Die epidemische Lage in Europa wird sich nicht nur aufgrund der Impfungen, sondern auch aufgrund gut durchdachter Sicherheitsbestimmungen verbessern. Bis dahin gibt der Gedanke an das Reisen Hoffnung an kalten Tagen. „Wir freuen uns auf jede Nachricht, die Hoffnung auf eine Rückkehr zu dem „altem Alltag“ gibt. Wir wollen wieder reisen, unsere Freude treffen - und frei sein.”, so Veljko Ostojic.

 

Auch bei der Reisebereitschaft in Europa haben Deutsche die Nase vorne

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Sie interessieren sich für die Resultate von Österreich? Hier erfahren Sie, wie die Österreicher zum Reisen in Corona-Zeiten stehen.

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